SPIM-20-KT - Theorie und Praxis eines Behandlungsmodels für komplexe Traumafolge- u. a. dissoziative Störungen
DP Irina + Dr. Ralf Vogt

Im Seminar werden zunächst die grundlegenden Kategorien des Modells SPIM-20-KT theoretisch erläutert und mit leichten Papier- und Bleistiftübungen am Beispielfall trainiert. Dabei werden mit Fallbeispielen per Fotodokumentation und DVD anschaulich die verschiedenen Settings mit beseelbaren Therapieobjekten und Rollenschemata erläutert und die manualisierte Abfolge der Behandlungsstrukturen beschrieben und begründet.
Den Abschluss des Seminars bilden leichte körperorientierte Stabilisierungsübungen für die Teilnehmer, so wie sie auch gerade für komplextraumatisierte Patienten günstig sind.
Voraussetzung sind allgemeine Grundkenntnisse im Bereich der psychotherapeutischen Beratung und Therapie.

Literatur:
VOGT, R. (2004): Beseelbare Therapieobjekte. Strukturelle Handlungsinszenierungen in einer körper- und traumaorientierten Psychotherapie.
Gießen: Psychosozial-Verlag (Monografie)

VOGT, R. (2007): Psychotrauma, State, Setting. Psychoanalytisch-handlungsaktives Modell zur Behandlung von Komplex-Traumatisierten u. a. Störungen
(SPIM-20-KT).
Gießen: Psychosozial-Verlag (Monografie)

VOGT, R. (2008): Körperpotenziale in der traumaorientierten Psychotherapie.
Gießen: Psychosozial (Sammelband zum Kongress Körperpotenziale I – Leipzig,
2007)

Datum:

16.09.2011 bis 17.09.2011
1. Tag: 10.00 - 18.00 Uhr
2. Tag: 09.00 - 17.00 Uhr

Teilnehmer:

Psychotherapeuten aller Schulen, therapeutische Berufe vom Arzt bis Sozialarbeiter

Kosten:

240,00 € (Anmeldung u. Überweisung bis max. 16.06.2011)
280,00 € (bis Anmelde- u. Überweisungsschluss 01.09.2011)

Hinweis:

Fortbildungspunkte sind beantrag bei der Ostdeutschen psychotherapeutenkammer OPK.

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Info's zum Dozenten
DP Irina + Dr. Ralf Vogt

Dr., rer. nat., Dipl.-Psych. Ralf Vogt

Dr. rer. nat., Diplompsychologe, 8 jährige Tätigkeit als klinischer Psychologe in einer psychiatrischen Klinik in Sachsen. Seit 1992 Niederlassung als psychologischer Psychotherapeut in Sachsen (Qualifikation: Tiefenpsychologischer Psychotherapeut und Psychoanalytiker im Erwachsenenbereich sowie Zulassung im Kinder- und Jugendbereich). Lehrtherapeut, Dozent.
Ausbildungen in Familientherapie, Hypnotherapie, katathymen Bilderleben, analytischer Körperpsychotherapie und Psychotraumatologie. EMDR-Therapeut (EMDRIA) und Psychotraumatologe (DeGPT). Behandlungskonzept für dissoziative Identitätsstörungen nach Huber (Kassel). Publikationen zu Psychoanalyse - Körper - Trauma ab 1996.
Seit 1996 Entwicklung des Behandlungskonzeptes der beseelbaren Therapieobjekte (Vogt, 2004). Seit 2000 Entwicklung des Somatisch-Psychologisch-Interaktionalen Modells zur Behandlung Komplextraumatisierter u.a. Störungen (SPIM-20-KT als trauma- und körperorientiertes Einzel- undGruppentherapiekonzept. Manualisiertes Vorgehen und Evaluation in Vogt (2007)). Leiter der Akademie für Ganzheitliche Psychotherapie und des Trauma-Instituts-Leipzig.

Literatur:
Vogt, R. (2002): Beseelte Spielräume durch Übergangs-Übertragungs-Objekte in Trautmann Voigt, S.; Voigt, B.: Verspieltheit als Entwicklungschance. Gießen: Psychosozial-Verlag, S. 173 – 208

Vogt, R. (2003): Beseelbare Objekte zur analytischen prozessnahen Handlungsdiagnostik u. –therapie im körperpsychotherapeutischen Setting- Fallvignetten zum methodischen Vorgehen -. In Zeitschrift Psychoanalyse und Körper Nr. 2, Heft I, S. 41 -58

Vogt, R. (2004): Beseelbare Therapieobjekte. Strukturelle Handlungsinszenierungen in einer körper- und traumaorientierten Psychotherapie Gießen: Psychosozial-Verlag

Vogt, R. (2007): Psychotrauma, State, Setting. Gießen: Psychosozial-Verlag


Dipl.-Psych. Irina Vogt

ist tiefenpsychologische Therapeutin in eigener Praxis. Ihre spezielle
Ausrichtung liegt in der Theorie und Praxis zur Behandlung von
dissoziativen Störungen (multiplen Persönlichkeitsstörungen) sowie
Traumapatienten wie bspw. PTSB (Posttraumatische Belastungsstörungen).
Sie arbeitet seit 1980 als Einzel- und Gruppentherapeutin und entwickelt eigene Vorgehensweisen bei der körperbezogenen, ganzheitlichen Arbeit mit Symbolisierungsmedien als Übergangs-Übertragungs-Objekte sowie mit Puppen- und Kreativspiel, EMDR und anderen Bearbeitungstechniken.

Anmeldeformular für den Kurs "SPIM-20-KT - Theorie und Praxis eines Behandlungsmodels für komplexe Traumafolge- u. a. dissoziative Störungen"
(Dozent: DP Irina + Dr. Ralf Vogt)
Kosten: 240,00 € (Anmeldung u. Überweisung bis max. 16.06.2011)
280,00 € (bis Anmelde- u. Überweisungsschluss 01.09.2011)

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